Hamburg und die Kunst(Nr. 20301)

23.03.2020 bis 27.03.2020

Hamburg und die Kunst, das ist keine Selbstverständlichkeit und doch eine gute Verbindung. In der freien Stadt Hamburg gab es keinen prunksüchtigen oder feinsinnigen Landesherren, der sich mit Theatern, Opern, Bibliotheken oder Kunstsammlungen von Weltruhm schmücken wollte. Hier haben Residenzstädte wie München, Wien oder Dresden uns etwas voraus. In Hamburg war Kunst immer eher privat und doch haben reiche Kaufleute und Mäzene unserer Stadt eine reiche Fülle von Kunst hinterlassen, geschenkt oder finanziert. Und als lebendige Metropole mit Wasseranschluss an die weite Welt war Hamburg eben auch immer attraktiv für Künstler. Wir beleuchten in diesem Bildungsurlaub nicht nur die reiche Geschichte der Kunst in Hamburg, sondern fragen auch, warum und wozu unsere Gesellschaft Kunst braucht und welchen Beitrag sie zu unserer gesellschaftlichen und politischen Entwicklung beisteuert. Kunst kann eben nicht weg, sonst wäre Hamburg nicht das, was es ist. Das haben die Hamburger immer verstanden. Und wir auch.

Leitung:
Dr. Susanne Limmroth-Kranz
Anna Prochotta

Kosten:
185,- €