Grenzüberschreitender Naturschutz in der Metropolregion Hamburg(Nr. 19302)

06.05.2019 bis 10.05.2019

Dass die Natur und ihre Zerstörung sich nicht an Grenzen halten, ist spätestens seit Tschernobyl bekannt. Doch auch im Kleinen ist klar, dass Hamburg seine Umwelt- und Naturschutzpolitik mit den Nachbarn im Süden, Osten und Norden abstimmen muss. Nicht nur Verkehrsplanung, Bevölkerungsentwicklung oder Wirtschaftsentwicklung sind länderübergreifende Politikfelder, auch Naturräume, Landschaften und die Verbreitungsareale von Arten enden nicht an Landesgrenzen. Viele wertvolle Flächen und Schutzgebiete in Hamburg verlängern sich weit ins Umland hinein. Wie sehen diese Gebiete aus? Welche Unterschiede gibt es in den drei Bundesländern? Wie läuft die Zusammenarbeit bei Naturschutzfragen in der Region? Wir erschließen uns Fragen und Probleme des Naturschutzes rund um Hamburg und überprüfen, wie die Kooperation bei so unterschiedlich geprägten und regierten Bundesländern funktioniert. Dabei haben wir u.a. folgende grenzüberschreitende Gebiete im Auge: Das Wittmoor im Norden, Höltigbaum und Ahrensburger/Stellmoorer Tunneltal im Nordosten, den Regionalpark Wedeler Au im Westen, die Borghorster Elblandschaft und Besenhorster Sandberge im Südosten und den Moorgürtel und die Fischbeker/Neu-Wulmstorfer Heide im Süden.

Leitung:
Dipl.-Pol./-Soz. Kai Schmille

Kosten:
170,- €