Die Deutschen und die Neun: Wendepunkte der Geschichte I: 1849(Nr. 18550)

22.10.2018 18:00 Uhr

1849, 1919, 1939, 1989: Wenn eine Neun im Jahr erscheint, wird es bewegt in der deutschen Geschichte. Wir beleuchten vier Wendepunkte der jüngeren Geschichte, an denen sich der Weg unseres Landes nachhaltig veränderte: der gescheiterte Nationalstaat 1849, der Versailler Vertrag von 1919, der Beginn des Zweiten Weltkrieges und die Wende sind Wegmarken, denen wir uns widmen wollen, um zu verstehen, warum bei uns vieles so kam, wie es kam. Heute: die gescheiterte Revolution und damit der gescheiterte deutsche Nationalstaat. 1848 haben wir noch alles so gemacht, wie die anderen Länder in Europa: die Revolte gegen die Obrigkeit und der Ruf nach Freiheit gingen Hand in Hand mit dem Ruf nach einem deutschen Nationalstaat. Dieser Staat wäre aus der Emanzipation geboren, aus der Freiheit und aus der Kraft des Volkes. Doch dieses Unterfangen scheiterte. An seine Stelle trat erst ein Vierteljahrhundert später der Nationalstaat von oben: von Bismarck und den Mächtigen gemacht und nicht mehr vom Volk. Damit nahm Deutschlands "Sonderweg" als "verspätete Nation" seinen Ausgang. Wir beleuchten Umstände und Folgen. Bei uns im Bleicherhaus.

Leitung:
Martin Hoschützky

Kosten:
7,- €