Mein Leben unter dem Hakenkreuz: Ein Zeitzeugenabend mit Jürgen Flehr(Nr. 18542)

14.11.2018 18:00 Uhr

Zeitzeugenberichte sind so wertvoll, weil sie die Geschichte mit Leben erfüllen und uns zeigen, dass es zwar meist eine historisch-fachlich gesicherte Forschungslage gibt, die individuelle Wahrnehmung aber eine gänzlich andere sein kann, ohne dass eines von beidem falsch wäre. Im Schlimmen kann es Gutes geben, im Unglück auch individuelles Glück und in großem Aufbegehren private Zufriedenheit. Unsere Zeitzeugen berichten aus ihrer Sicht. Heute: Jürgen Flehr, der als Kind in Altona unter den Nazis aufwuchs und seine Beobachtungen durch Befragungen anderer Zeitzeugen zu einem umfangreichen Bild gefestigt hat. Die Anzahl von Zeitzeugen, die das Dritte Reich bewusst erlebten und darüber sprechen möchten, wird geringer. Häufig wird die Frage gestellt, wie die Bevölkerung Hitler an die Macht verhelfen konnte? Waren alle Deutschen Nazis? Am diesem Abend will er unter der Moderation von Conrad Segert insbesondere den Zeitgeist und die Stimmungen der Menschen aufzeigen, die zur Akzeptanz des Dritten Reiches führten. Bei uns im Bleicherhaus.

Leitung:
Conrad Segert

Kosten:
7,- €